TOMAC Racing – La Roche-La Berra & Reitnau

Auteur de l'article: Lucas Ochsner
Article publié sur le site: 6 juil. 2026
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TOMAC Racing – La Roche-La Berra & Reitnau

Hitzeschlacht und Nervenkitzel: Zwei Rennwochenenden, ein starkes Fazit

Bergrennen La Roche – La Berra, 13.–14.06.2026

Direkt nach Hemberg ging es für Michel Zemp und das TOMAC Racing Team weiter nach La Roche – auf eine Strecke, die für Michel noch weitgehend Neuland war. Ein akribischer Track Walk sollte die fehlende Streckenkenntnis wettmachen.

Der Trainingssamstag verlief zäh: Trotz spürbarem Grip-Mangel steigerte sich Michel im 2. Training um zwei Sekunden auf 1.46, konnte diese Zeit im 3. Lauf jedoch nicht mehr unterbieten. Am Ende stand Rang 4 im Training zu Buche – hinter Hauptkonkurrent Victor Darbellay auf P2.

Für den Rennsonntag reagierte das Team mit neuen Reifen und Setup-Anpassungen. Im 1. Rennlauf fuhr Michel 1.44.508 (P4), während Streckenrekordhalter Robin Faustini mit 1.38.487 die Bestmarke neu definierte. Eine härtere Pirelli-Mischung brachte im 2. Lauf eine Verbesserung um 0.8 Sekunden – der Sprung aufs Podest blieb dennoch knapp ausser Reichweite.

Der 3. Rennlauf hielt dann den dramatischsten Moment des Wochenendes bereit: Nach starkem Zwischenspurt musste Michel in einer Linkskurve abrupt bremsen, als ein havariertes Konkurrenzfahrzeug ungeflaggt am Streckenrand stand. Nur durch geistesgegenwärtiges Ausweichen an den Strohballen vorbei blieb er unfallfrei – die gelbe Flagge kam für ihn zu spät. Die daraus resultierende Laufwiederholung brachte wegen der Hitze keine weitere Steigerung mehr.

Herzliche Gratulation an Robin Faustini für den Sieg mit neuem Streckenrekord sowie an Victor Darbellay für Platz 2 und Klassenrekord.


Bergrennen Reitnau, 28.06.2026 – 3. Lauf zur Schweizer Meisterschaft

Mit dem klaren Ziel Gesamtpodest reiste TOMAC Racing traditionsgemäss bereits am Freitag an. Nach Streckenbesichtigung – inklusive neuem Belag in der Zielkurve – und entspannter Papierabnahme stand ein geselliger Tag im Fahrerlager auf dem Programm.

Am Renntag, bei Temperaturen bis 38° im Schatten, lieferte Michel von Beginn weg konstant ab: 49.57 im 1. Training, gesteigert auf 48.12 im 2. Lauf – und damit Zwischenrang 2 hinter Robin Faustini, nachdem lose Steine bei Victor Darbellay Fahrzeugschäden verursachten und ausschied.

Auf der kurzen, fehlerintoleranten Strecke zeigte Michel im 1. Rennlauf Nervenstärke pur: 47.53 bedeuteten einen neuen persönlichen Klassenrekord und Kurs auf das Podest. Auch im 2. Rennlauf lieferte er mit 48.22 eine souveräne, fehlerfreie Fahrt ab.

Das Ergebnis: Platz 2 in der Gesamtwertung hinter Robin Faustini, Klassensieg mit neuem Klassenrekord bis 2 Liter Hubraum – und nur 3/10 Sekunden hinter dem Streckenrekord von Faustini aus dem Vorjahr.

Ein Wochenende, das zeigt: TOMAC Racing und Michel Zemp gehören trotz widriger Bedingungen an die Spitze der Schweizer Bergrennszene.

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